Welt 15.02.2026
19:32 Uhr

Polizei hebt illegale „Zockerhöhle“ in Kulturverein aus


In einem Kulturverein trafen sich rund 20 Menschen zu einer illegalen Glücksspielrunde. Als die Polizei eintraf, versuchten einige von ihnen zu flüchten. Die Beamten stellten knapp 30.000 Euro Bargeld sicher.

Polizei hebt illegale „Zockerhöhle“ in Kulturverein aus

Die Polizei hat in Hilden (Nordrhein-Westfalen) eine illegale Glücksspielrunde in einem Kulturverein ausgehoben. Am frühen Samstagmorgen habe man gegen 3:50 Uhr einen anonymen Hinweis auf eine Messerstecherei in den Vereinsräumen am zentralen Fritz-Gressard-Platz erhalten, teilte die Polizei mit. Beamte eilten zu der Adresse, wo sie allerdings keinerlei Hinweise auf eine Gewalttat fanden. Stattdessen fiel ihnen auf, dass es sich bei dem Kulturverein mit Migrationshintergrund um eine „Zockerhöhle“ handelte. Einige der mehr als 20 Menschen vor Ort sprangen fluchtartig auf und wollten weglaufen, als die Polizei eintraf – sie wurden aber aufgehalten. Die gut 20 Menschen waren zwischen 26 und 61 Jahre alt. Sie waren überwiegend türkischer und kosovarischer sowie syrischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Die Polizei nahm die Personalien auf und leitete Verfahren wegen des Verdachts auf Teilnahme an illegalem Glücksspiel ein. Sie stellte insgesamt knapp 30.000 Euro Bargeld sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen vor Ort entlassen. Die Polizei fertigte zudem einen entsprechenden Bericht an die Stadt Hilden (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/nrw/article236779479/Hilden-Trickbetrueger-knoepft-Seniorin-fuenfstellige-Summe-ab.html) .